Notfalltelefon:

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Sakrament der Taufe

 
"In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden."  Mk 1,9-11


"Jesus... sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe."
Mt 28, 18-20a

 


"Kindern die Beziehung zu Gott erschließen und mit ihnen gemeinsam den tieferen Sinn des Lebens zu suchen, ist eine große Herausforderung für Eltern. Um so mehr, je weniger selbstverständlich religiöses Leben eine Rolle in unserer Gesellschaft spielt." (Aus: Albert Biesinger: Kinder nicht um Gott betrügen - Anstiftungen für Mütter und Väter, Herder, 2005)


Taufbecken St. Willibrord Basilika, Echternach/Luxemburg
Taufbecken St. Willibrord Basilika, Echternach/Luxemburg

Die Taufe, (ist) das Tor zum Leben und zum Gottesreich, (sie) ist das erste Sakrament der neuen Ordnung, das Christus für alle vorgesehen hat, damit sie das
Leben haben. Später hat er es mit dem Evangelium seiner Kirche anvertraut, als er seinen Aposteln befahl: „Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. “ (Mt 28,19) Deshalb ist die Taufe vor allem das Sakrament jenes Glaubens, in dem die Menschen, von der Gnade des Heiligen Geistes erleuchtet, auf das Evangelium Jesu Christi Antwort geben. Die Kirche kann demnach keine andere Aufgabe so sehr als ihren eigentlichen Auftrag empfinden, nichts kann ihr mehr am Herzen liegen, als dass alle, seien es die Bewerber, seien es die Eltern und Paten der Täuflinge, zu einem wahren und tätigen Glauben angeregt werden. Kraft dieses Glaubens hangen sie Christus an und gehen den neuen Bund mit ihm ein oder bekräftigen ihn. Diesem Ziel dienen sowohl der Katechumenat der Erwachsenen und die Vorbereitung der Eltern als auch der Wortgottesdienst bei der Taufe und das Bekenntnis des Taufglaubens. Aus: Rituale Romanum, "Die Feier der Kindertaufe", 1973/2007, S. 10.           

"Fest soll mein Taufbund immer stehn, zum Herrn will ich gehören. Er ruft mich, seinen Weg zu gehn und will sein Wort mich lehren. Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad in seine Kirch berufen hat; ihr will ich gläubig folgen!
Dein Tod am Kreuz, Herr Jesu Christ, ist für uns ewges Leben; vom Grab du auferstanden bist, hast uns die Schuld vergeben. Dein Volk, o Herr, dich lobt und preist; denn aus dem Wasser und dem Geist hast du uns neu geboren."  (GL 965, 1+2)   

                                        


                

P1000142
„Die Taufe ist die schönste und herrlichste der Gaben Gottes... Wir nennen sie Gabe, Gnade, Salbung, Erleuchtung,Gewand der Unverweslichkeit, Bad der Wiedergeburt, Siegel, und nach allem, was besonders wertvoll ist. Gabe, sie wird solchen verliehen, die nichts mitbringen; Gnade, denn sie wird sogar Schuldigen gespendet; Taufe, denn die Sünde wird im Wasser begraben; Salbung, denn sie ist heilig und königlich (wie die, die gesalbt werden); Erleuchtung, denn sie ist strahlendes Licht; Gewand, denn sie bedeckt unsere Schande; Bad, denn sie wäscht; Siegel, denn sie behütet uns und ist das Zeichen der Herrschaft Gottes“ (Gregor von Nazianz, or. 40,3—4). Aus: KKK, 1216, S. 342.